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Tastatur

Leertasten-Zähler

Zählen Sie Leertastenanschläge gegen eine Millisekundenuhr. Die Taste gedrückt zu halten bringt hier nichts: Die Tastenwiederholungen des Betriebssystems werden erkannt und verworfen, der Wert ist also Ihre Hand.

Anleitung

So läuft der Leertasten-Geschwindigkeitstest

  1. Wählen Sie ein Intervall. Zehn Sekunden sind der Standard; 5, 30 und 60 Sekunden liegen auf der Leiste.
  2. Tippen Sie die Leertaste. Die Uhr startet mit Ihrem ersten Anschlag. Sie müssen vorher nirgendwo hineinklicken — die Seite hört direkt auf die Taste.
  3. Tippen Sie weiter, bis das Intervall endet. Tippen statt halten: Eine gehaltene Taste erzeugt Wiederholungen, die in einer eigenen Anzeige gezählt und aus der Rate herausgerechnet werden.
  4. Lesen Sie die Anschläge pro Minute ab. Anzahl, verstrichene Zeit, Rate pro Sekunde und die Zahl der verworfenen Wiederholungen stehen daneben.

Die Messung

Was eine Leertastenrate misst

Warum Tastenwiederholung ausgeschlossen werden muss

Halten Sie eine beliebige Taste, und das Betriebssystem feuert künstliche Anschläge in festem Takt — typischerweise nach 250 bis 500 ms Verzögerung, dann 20 bis 30 pro Sekunde. Für einen Browser sind das echte keydown-Ereignisse, ein Zähler, der sie annimmt, meldet also bereitwillig mehrere Hundert Anschläge von einem einzigen gehaltenen Finger.

Jede Wiederholung trägt eine Markierung, die sie von einem frischen Anschlag unterscheidet, und dieses Werkzeug verwirft sie und zeigt Ihnen, wie viele es verworfen hat. Steht die Wiederholungsanzeige hoch, stammt die Zahl, auf die Sie schauen, aus der Firmware Ihrer Tastatur und nicht von Ihnen.

Leertastenraten und woher sie kommen

Eine geübte Hand tippt die Leertaste 300- bis 420-mal pro Minute mit einem Daumen, und 500- bis 700-mal im Wechsel mit zwei Daumen oder trommelnd mit mehreren Fingern. Die Leertaste ist die größte Taste und die einzige, die die meisten aus mehr als einem Winkel treffen können, weshalb sie höhere Raten liefert als jede andere Taste.

Der Schalter zählt hier weniger als bei einer Maus. Eine Leertaste sitzt auf einem längeren Schaft mit Stabilisatorbügel, ihr Weg ist also langsamer als der eines Mausschalters, ihr Entprellfenster aber meist kürzer — die Obergrenze setzt an einer Tastatur also Ihre Hand, nicht die Hardware.